Eingeführt 1957
Aktuelle Version 2016-04
Bereich 2-polige 6-42V Ladesteckverbinder
Regionalität Weltweit (entstanden in Deutschland)

Anwendungsbereich und Zweck

Die DIN-Norm 14690 wurde in den 1950er Jahren entwickelt, um einen Standard für eine Ladesteckdose zur externen Batterieladung von Feuerwehrfahrzeugen festzulegen. Sie besteht aus zwei Teilen: 14690-1 findet für Steckdosen und Kupplungsdosen Anwendung und 14690-2 für Stecker. Steckverbinder dieser Norm werden auch in Krankenwagen und weiteren Rettungswagen und Einsatzfahrzeugen (z.B. beim THW) eingesetzt.

Die Norm DIN 14690 legt Anforderungen an die Maße, Werkstoffe und Kennzeichnung von Steckdosen und Kupplungsdosen sowie Steckern von zweipoligen Steckvorrichtungen zum Übertragen von Energien in und aus einem Fahrzeug fest. Des Weiteren dienen diese zweipoligen Steckvorrichtungen

  • zur Energieübertragung,
  • zum Laden der Batterien oder Akkumulatoren,
  • zur Energieentnahme für die Speisung von Arbeitsstellenscheinwerfern und technischen Geräten mit Kleinspannungen.

Anforderungen

Steckverbinder nach der Norm DIN 14690 sind 2-polig und decken Betriebsspannungen von 6V bis 42V ab. Das schließt die gängigen 12V und 24V-Anwendungen mit ein.
Die Steckdosen verfügen über eine Schraubkappe, die über eine Kette unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden ist. Das Gehäuse sowie die Schraubkappe bei Steckdosen und die Überwurfmutter bei Steckern bestehen aus einer Aluminiumlegierung oder einem gleichwertigen Werkstoff. Die stromführenden Teile sind in einer Kupferlegierung ausgearbeitet.
Steckdose und Kupplungsdose sowie Stecker sind in Verbindung mit dem Herstellerzeichen mit „DIN 14690“ gekennzeichnet.

Steckdose und Stecker nach DIN 14690